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St. Thomas
St. Thomas ist eine echte
Geisterstadt. 1870 gaben die Mormonen diese Siedlung erstmals auf, da sie sich nicht, wie angenommen, in Utah
sondern in Nevada ansiedelten. Somit sollten sie auch in Nevada Steuern zahlen. Um 1880 bauten Siedler dann den Ort wieder auf und weiter aus, die Einwohnerzahl
stieg auf 500. Es gab eine Schule, ein Postoffice, verschiedene Geschäfte und eine Kirche.
In den 1930-ern wurde der Hoover Dam errichtet und die Befüllung des Lake Mead begann 1938. Und somit mußte der Ort erneut aufgegeben werden, da er im Staubereich lag und geflutet wurde.
Mittlerweile (2022) ist der Lake Mead auf ⅓ seines Wasser-Höchststandes gesunken und somit sind die verbleibenden Beton-Fundamente wieder ausserhalb des Stausees - also im trockenen, von Muschelschalen umgeben.